Der Ohrsberg:: Höhe-Punkt Eberbachs

Der Berg in unserer Mitte

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Rundblick am Abend: Erster Turmtreff mit Mondaufgang

(cr) Regen Zuspruch fand Förster Hubert Richter am Abend des 14. August 2019 beim “Turmtreff mit dem Mond”, zu dem er bei optimalen Wetterbedingungen um 20.30 Uhr auf die Aussichtsplattform des Ohrsbergturms eingeladen hatte.

Dicht gedrängt standen über 50 Gäste bei einbrechender Dämmerung in der Kanzel, 16 Meter über dem Gipfel des Umlaufbergs in Eberbachs Mitte und lauschten den Informationen Hubert Richters, der über die Entstehung der Landschaft durch die Flussgewalt des Neckars sprach und auch Einblicke in Geschichte und Bewirtschaftung des großflächigen Eberbacher Waldes gab. Beim “geführten Rundblick” vom Turm erläuterte der Förster, was es da alles zu sehen gibt. Der informative Blick wanderte von der geschichtsträchtigen Burg über den Holdergrund, den Scheuerberg, die beiden großen Kirchen und die Altstadt hinüber nach Neckarwimmersbach, über den Neckar zurück auf den Itterberg, zum höchsten Baum des Odenwalds und durch das Ittertal zu den Erhebungen vor dem Katzenbuckel und endete wieder am Burgberg, über dem tatsächlich bei wolkenlosem Himmel gegen 21.15 Uhr der Vollmond aufging. Smartphones und Kameras wurden gezückt, während Richter astronomische Fakten zum Mond, seiner Bahn um die Erde und darüber parat hatte, worum sich eigentlich alles drehe, nämlich das Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße.

Richter hatte den “Turmtreff mit dem Mond” als Sonderveranstaltung neben dem regulären “Turmtreff mit dem Förster” angeboten, der immer mittwochs um 17 Uhr stattfindet. Er habe sich dazu entschlossen, weil vielfach der Wunsch nach einem späteren Termin geäußert worden sei (17 Uhr sei für etliche Gäste etwas zu früh), sagte der ortskundige Förster.

Die üblichen Turmtreffs gibt es in diesem Jahr noch bis 11. September immer mittwochs um 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Für Rückfragen ist Hubert Richter telefonisch unter 0162 2646698 erreichbar.

Eberbacherin spendete eine Sitzbank

Am Weg zum Ohrsbergturm gibt es dank einer großzügigen Spende eine neue Sitzbank.

Marianne Mechler aus Eberbach-Gaimühle war aufgefallen, dass es zwischen Friedhof und Turm keine Sitzgelegenheit zum Ausruhen gab. Sie entschloss sich, der Stadt eine Geldspende zu machen, mit der die Kosten für eine neue Sitzbank beglichen werden können. Mitarbeiter der Stadtförsterei montierten die Bank an einer sonnigen Stelle mit kleiner Aussicht, die jetzt zum Verweilen und Ausruhen einlädt.

Beschilderung wurde erneuert

In der Veranstaltungsreihe „Turmtreff mit dem Förster“ wurde im vergangenen Jahr von manchen Teilnehmern kritisiert, dass der Weg zum Ohrsbergturm nicht durchgängig beschildert sei. Förster Hubert Richter gab das an die Stadtverwaltung weiter und traf dort auf offene Ohren.

Im Sachgebiet „Kultur, Tourismus, Stadtinformation“ (KTS) befasste man sich mit Richters Vorschlag einer besseren Besucherführung und entwickelte gemeinsam mit dem Förster ein Konzept zur Erneuerung und Komplettierung der Beschilderung.

Im Frühjahr wurden die neuen Schilder geliefert, und der Bauhof brachte sie dieser Tage an. Sowohl der Weg zum Turm als auch der um den Ohrsberg führende „Panorama-Rundweg“ sind nun von allen Zugängen zum Ohrsberg konsequent ausgeschildert, so dass sich auf dem Berg in Eberbachs Mitte niemand mehr verirren dürfte.

Kreuzweg zum Ohrsbergturm

Auf Initiative der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Eberbach wurde entlang des Wegs vom Friedhof zum Ohrsbergturm ein „Kreuzweg“ mit 13 Stationen aufgebaut.

An den Wegstationen wurden künstlerisch gestaltete Kreuze aufgestellt, anhand derer man den in der Bibel überlieferten Leidensweg  Jesu Christi vom Abendmahl über die Verurteilung und Hinrichtung bis zur Auferstehung verfolgen kann. Zur Erläuterung sind den Stationen auf separaten Schildern Bibeltexte beigefügt. Gestaltet wurden die einzelnen Kreuzwegstationen von Gruppen, Familien und Kindergärten aus Eberbach und Umgebung.

Der Kreuzweg am Ohrsberg wurde Ende März durch die Helfer der FeG errichtet und soll noch bis Ostern 2019 für die Öffentlichkeit jederzeit und kostenlos zu besichtigen sein. Zugang vom Parkplatz neben dem Eberbacher Friedhof bergauf.

THW beseitigte umgestürzte Buche

(bf) Seit Ende August blockierte eine umgestürzte dicke Buche den Wanderweg auf der Nordwestseite des Ohrsbergs fast ganz. Da die Stelle mit Fahrzeugen nicht zu erreichen war, der Baum aber im steilen Gelände auch nicht ohne Sicherung per Seilwinde zersägt werden konnte, hat die Stadtförsterei das THW Eberbach für diese spezielle Aufgabe um Unterstützung gebeten.

Dazu musste das ganze Spezialmaterial wie Motorsägenwinde, Greifzüge, Motorsägen etc. der Motorsägengruppe mit Schubkarren über den steilen Fußweg zum umgefallenen Baum transportiert werden. Ein Teil der Helfer hat eine Sonderausbildung an der Motorsäge durchlaufen, um im Einsatz Sturmholz, das oft unter Spannung steht, sicher beseitigen zu können. Zügig wurde der umgefallene Baum zersägt, gegen Abrutsch gesichert und mit der Motorsägenwinde in seine endgültige Position gezogen.

Beeindruckende Show-Beleuchtung am Ohrsbergturm

Am Samstagabend, 20. Oktober, fand erstmals eine Show-Beleuchtung des Ohrsbergturms statt.

Zwei Stunden lang erstrahlte der Turm in bunten Farben. Durchgeführt hat das Event die Eberbacher Veranstaltungstechnikfirma “CG Music” mit Unterstützung der Stadtwerke Eberbach. Christian Gerbig von CG Music wollte damit demonstrieren, was seine modernen mobilen LED-Strahler leisten können und wie man sie stimmungsvoll an Gebäudefassaden einsetzen kann. Acht Fluter mit je knapp 1.000 Watt LED-Leistung hatten Gerbig und sein Mitarbeiter Daniel Sywyj rund um den Turm in Position gebracht. Oben auf der Aussichtsplattform waren zusätzlich kleinere Scheinwerfer installiert. Die gesamte Anlage wurde dann über ein Lichtmischpult gesteuert.

Von vielen Orten in Eberbach konnte man ab 19.30 Uhr das Spektakel beobachten, das bis 21.30 Uhr andauerte. Zeitweise flossen die Farben allmählich ineinander, dann ließen die Techniker die Lichter pulsieren oder den Turm auch mal im Licht-Stakkato aufblinken.

Ein Video von der Turmbeleuchtung gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=RYRsZoxObzM

Lichter am Turm – erste Showbeleuchtung auf dem Ohrsberg

Am Samstagabend, 20. Oktober, wird es in Eberbach erstmals eine Showbeleuchtung des Ohrsbergturms geben.

Am Vorabend des Eberbacher Apfeltags wird der Aussichtsturm auf dem Ohrsberg ab 19.30 Uhr etwa zwei Stunden lang in wechselnden Farben angestrahlt werden. Die Idee dazu hatte Christian Gerbig, der das Lichterspektakel mit den technischen Mitteln seiner Firma “CG Music Veranstaltungstechnik” durchführen will. Unterstützt wird er dabei von den Stadtwerken Eberbach, die für das Event die Stromversorgung bereitstellen und die reguläre Turmbeleuchtung abschalten werden. Bereits im Januar 2017 hatte “CG Music“ mit einer nächtlichen Showbeleuchtung des Hallenbads in Eberbach für Aufsehen gesorgt.

 Am besten zu sehen sein wird die außergewöhnliche Turmbeleuchtung in Eberbach-Nord und in den südöstlichen Stadtgebieten. Wer von zuhause keinen freien Blick auf den Ohrsbergturm hat, kann das Lichtspektakel bei einem abendlichen Spaziergang zu aussichtsreichen Punkten am Scheuerberg oder am Itterberg genießen.

Spazierweg blockiert

Dieser Tage ist am Spazierweg zum Turm auf der Nordwestseite des Ohrsbergs eine dicke Buche umgestürzt. Sie blockiert zwar den Weg, aber zu Fuß kann man an dem Wurzelstock vorbei gehen. Da die Stelle mit erforderlichen Maschinen kaum zu erreichen ist, kann die Entfernung der Behinderung wohl noch ein paar Tage dauern.

Der Ohrsbergturm

Der Aussichtsturm auf dem Ohrsberg wurde im Jahr 1970 gebaut. Er ist ungefähr 17 Meter hoch und besteht aus Stahlbeton, der mit Sandsteinen verkleidet wurde.

Nachdem der Gemeinderat sich im September 1969 für den Bau des Turms entschieden hatte (ohne Gegenstimme, aber mit fünf Enthaltungen), stellte die Stadt Ende September 1969 den Bauantrag. Die Baukosten wurden auf 90.000 DM geschätzt. Bürgermeister Dr. Hermann Schmeißer kündigte damals an, dass über den Odenwaldklub Zuschüsse vom Land zur Finanzierung des Turms zu erwarten seien. Auf einem ersten Plan des Turms ist als Bauherr auch noch der “Odenwaldklub EV. Darmstadt” vermerkt. Zudem sei eine Spende in Höhe von 5.000 DM eingegangen, und außerdem werde sich der Verkehrs- und Heimatverein (heute Bürger- und Heimatverein) “mit einem ansprechenden Betrag” an den Kosten beteiligen, teilte Schmeißer weiter mit.

Die Baugenehmigung wurde am 19. März 1970 durch das Landratsamt erteilt. Baubeginn war im Juni 1970. Das Hauptgewerk wurde durch die Firma Michael Gärtner erledigt. Für die Zimmerarbeiten erhielt die Firma Deschner den Zuschlag, für die Schlosserarbeiten die Firma Neth. Für die Verkleidung des Turms mit Buntsandstein wurden Abbruchsteine von Gebäuden in der Innenstadt verwendet, unter anderem vom Gefängnis an der Friedrich- bzw. Bussemerstraße (heute Sparkasse), vom Schlachthaus unterhalb der Stadtmauer ( etwa auf Höhe Reha-Zentrum) und vermutlich auch von einer zuletzt als Gerbrinde-Lager verwendeten “Scheune” gegenüber dem Thalheimschen Haus an der Kellereistraße (heute Garagen der Polizei).

Am 30. Oktober 1970 wurde der Turm offiziell eingeweiht. Gekostet hat er schließlich über 140.000 DM.

Turmtreff-Termine

Hier die nächsten Termine für den „Turmtreff mit dem Förster“:

Mittwoch, 17. Juli 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 24. Juli 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 31. Juli 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 7. August 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 14. August 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 21. August 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 28. August 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 4. September 2019, 17 Uhr

Mittwoch, 11. September 2019, 17 Uhr

Immer auf dem Ohrsbergturm, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich. Für Fragen: Tel.0162 2646698

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